CBD ist eine biomedizinische Abkürzung und steht für Cannabidiol, welches wiederum zu den Cannabinoiden zählt. Diese Cannabinoide werden aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen. Cannabinoide sind die primären chemischen Verbindungen, die aus der Cannabis-Pflanze gwonnen werden, es gibt bisher mehr als 120 identifizierte Cannabinoide. Tetrahydrocannabinol (THC) ist das bekannteste Cannabinoid und es ist auch das einzige psychoaktive Cannabinoid. Von den 120 nicht-psychoaktiven Cannabinoiden ist CBD das wohl bekannteste. CBD ist die zweithäufigste chemische Verbindung die in der weiblichen Cannabis Pflanze vorkommt. Anders als das berühmtere Molekül, THC, hat CBD keine psychoaktive Wirkungen, macht also nicht „high“. Zudem verursacht CBD selbst hochdosiert, im Allgemeinen keine relevanten Nebenwirkungen. Das bedeutet aber nicht, dass CBD überhaupt keine Wirkungen auf den Körper hat. Über Jahrzehnte übersahen medizinische Fachleute wie auch die breite Öffentlichkeit CBD und dessen Wirkungen, weil das psychoaktive THC im Mittelpunkt stand. Kurz gesagt, CBD sorgt für Entspannung ohne Rausch.

 Nun hat das medizinische Potenzial von CBD den Weg zur breiten Öffentlichkeit gefunden. Klinische Studien in den vergangenen vier Jahrzehnten haben festgestellt, dass CBD vielversprechende, therapeutische Fähigkeiten aufweist. CBD wirkt unter anderem:

  • entzündungshemmend
  • angstlösend
  • antipsychotisch/antidepressiv
  • beruhigend/entspannend
  • antiepileptisch/krampflösend
  • schmerzlindernd
  • verdauungsanregend

CBD funktioniert, bei so einer Vielzahl von gesundheitlichen Herausforderungen, gut, weil es unser Endocannabinoid System im Körper anregt. Es wurden in der jüngsten Vergangenheit Hanfsorten gezüchtet, die CBD als Hauptcannabinoid enthalten. In vielen Ländern gelten Hanfpflanzen, die mehr als einen bestimmten Prozentsatz Delta-9-THC enthalten, als Suchtmittel

  • Schweiz > 1%
  • Österreich > 0,3%
  • Deutschland > 0,2%

und sind den entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen unterworfen.